Archiv
 
Unser Archiv gibt Ihnen einen Rückblick auf alle Ausstellungen, die in der Gallerie Barockscheune
seit 2012 stattgefunden haben.


Impressionen von der Vernissage am 17.06.2018 „Glas, Holz, Lichtmaschinen“
mit Arbeiten von:

Kaja Šille – Glas http://klarasille.tumblr.com/
Johannes Müller – Strukturen in Holz
Dietmar Kutter – Farben und Lichtmaschinen

Einladung barockscheune 17.06.2018












Kaja Šille


Kaja Šille


Johannes Müller


Johannes Müller


Dietmar Kutter


Dietmar Kutter


Dietmar Kutter


Dietmar Kutter
● ● ●   

 


Impressionen der Vernissage im Frühsommer 2017

underPRESSURE


Aubauarbeiten...


Zuhörer für Jo Kaufmanns Einführung zur Ausstellung "Gewalt und Repression - Plastische Präsenz von Masse und Leere"


Erste Gäste werden begrüßt                                                                  Kinder als Kunstkenner


Jo Kaufmann im Gespräch


Kunst muss Freude machen- Bertl Zagst erläutert


Im Keller bei den Drahtfiguren


Keller sind immer spannend                                                                 under PRESSURE auf dem Büffet

Plastiken von Bertl Zagst im Frühsommer 2017 in der Galerie Barockscheune, die seine Arbeit mit Flüchtlingen und Eindrücke aus Arbeitsaufenthalten in Nordafrika und im Vorderen Orient reflektieren. In unseren Scheunenräumen und im Gewölbekeller begegneten sich Objekte aus prall gefüllten Traktorschläuchen - geschnürt, fixiert mit Schnüren und Drähten- und im Raum schwebende, beängstigend wirkende, geschweißte Figuren aus NATO-Draht, die Gewalt und Repression symbolisieren- aber auch den künstlerischen Umgang mit Materialien wie Draht, Luft und Gummi erfahrbar machen in einer für Kunstausstellungen außergewöhnlichen Umgebung.

Die Ausstellung lief vom 25. Mai bis 25. Juni 2017

bertl zagst, 1951 geboren in Kirchheim/Teck, studierte an der Kunstakademie Stuttgart und der Universität Stuttgart, von 1989 – 95 unterrichtete er in Kairo, seit 1995 in Esslingen
www.bertl-zagst.de

Ausstellungen (Auswahl):
2017: genüsse+, Schlosscafé, Kirchheim
2016: wreck, Landesgartenschau, Öhringen
mamnur al tamassa-do not touch, Weststadt Esslingen, Bahnhofsvorplatz , Münster St. Paul
das fremde, Berliner Straße, Esslingen
2015: wreck, Stadt im Fluss, Esslingen
empyrean heaven, Stadtmuseum, Esslingen
himmelwärts 2.0, Baumschule Entenmann, Weilheim/Teck
passages, Rathaus Neuhausen adF
CLOUD II, Martinskirche, Kirchheim/Teck
2014: CLOU, garten eden, Münster St. Paul,
himmelwärts, Garten Entenmann, Esslingen
genüsse, Steiner am Fluss, Plochingen

Bertl Zagst ist bereits der 4. Künstler vom ahbk esslingen e.V., der in unserer Galerie ausstellte.

Flyer zur Ausstellung (PDF-Download)

 
 
Nachlese zur Vernissage mit Rosemarie Beißer im Juli 2016
Fliegende Ochsen - Objekte - Installationen - Malerei

Barockscheune in Backnang Oberschöntal



Gewölbekeller der Gallerie mit Installation von Rosemarie Beßer





Der Scheunenraum inspiriert sie zu Objekten und Installationen, die auf die besondere räumliche Situation Bezug nehmen. Rosemarie Beißer jongliert mit Materialien und Sichtweisen. Gewohnte Zusammenhänge werden zerstört, Ausgemustertes wird zu neuem Leben erweckt, Vorgefundenes verwandelt. Die Arbeiten fordern unsere Fantasie auf irritierende Weise heraus und verwundern uns mit einem Augenzwinkern.

Rosemarie Beißer gehört dem Verein "artgerechte Haltung Bildende Künstler" in Esslingen an, wie auch Ragan Arnold und Judith Wenzelmann, die 2013 und 2015 in unserer Galerie ausstellten.


Rosemarie Beißer, Dietmar Kutter und OB

Video von der Vernisage am 09. Juli 2016


Video von der Tanzperformance zur Installation von Rosemarie Beißer im Juli 2016 in der Galerie Barockscheune in Backnang - Oberschöntal


Fabrice Ottou Onana ist ein Tänzer aus Kamerun. Erfolge in seiner Heimat führten ihn auf Tourneen nach Japan, Dänemark und Deutschland. 2015 musste er fliehen. Die Installation von Rosemarie Beißer inspiriert ihn zu zwei Performances: am 30.07.2016 zu "Les Disparus" und am 31.07.2016 während der Finissage zu "Les Larmes Perdues".
Die schwebenden Schuhe der Installation riefen in ihm ein Bild hervor, wie es oft an afrikanischen Stränden gesehen werden kann: Schuhe im Sand, von Menschen, die nicht mehr da sind, ihr Schicksal ungewiss.

Jetzt wohnt Fabrice Ottou Onana als Flüchtling in Backnang. Hier arbeitet er mit Gregory Darcy und Tänzern aus der Compagnie Gauthier. Er wird regelmäßig zu regionalen Kulturveranstaltungen eingeladen, mit Grundschulkindern erarbeitete er über ein halbes Jahr eine kindgemäße Choreografie.
 
PDF Rede von Johannes Kaufmann, MA

● ● ●

   
Nachlese zur Vernissage mit Judith Wenzelmann im September 2015

Zum Gelingen der Vernissage trugen viele bei: Judith Wenzelmann mit ihrer inspierierenden Kunst, unsere aufgeschlossenen Gäste und nicht zuletzt das gute Wetter.

Seltsame Wesen, technisch anmutende Objekte aus vergangenen Zeiten, verwandelte alltägliche Gegenstände, Bewegung dort, wo man sie nicht erwartet - und alles konzipiert für den Raum der Barockscheune: "Raum trifft Kunst"!
  
   
 
Luftröllen von Judith Wenzelmann
Radschrecke von Judith Wenzelmann
Gipsgucker, Judith Wenzelmann Christian Lange , MdB (3. von links)
Kossi Hanyo
Buchteln von Judith Enzelmann
Oberkörper von Judith Wenzelmann
Betina Kegel (vorne rechts) Christian Lange, MdB
Objekt Rumdreher in Aktion Hanna Lohscheller, Sabine Kutter und Johannes Kaufmann, Kunsthistoriker
Objekt Käfig von Judith Wenzelmann
Installation Kellerläufer von Judith Wenzelmann
Jasbir Kaur und Judith Wenzelmann Gipsgucker
Klaus Dieter Straub, Hildegard Heinze und Johannesmüller (von links nach rechts) Kossi Henyo
Flugfühler von Judith Wenzelmann

PDF Rede Johannes Kaufmann, MA
● ● ●
Nachlese zur Vernissage mit gab heller und Mäg Körner im September 2014
Eröffnung
 
Werke von gab heller (oben)

Musik in der Scheune - Volkmar Schwozer, Klarinette und Stanley McKee, Gitarre

Werke von Mäg Körner (oben)

● ● ●
Václav Pokorný - Ähnliche Welten - Skulpturen aus Holz und Aquarelle
vom 1. Juni bis 22. Juni 2014
Václav Pokorný - Ähnliche Welten - Skulpturen aus Holz und Aquarelle 31.5.-22.6.2014,
Pokorný, geboren 1949, studierte in Prag Kunst. Dort arbeitete er 10 Jahre in einem Trickfilmstudio. Seit den 80ern arbeitet er in Süddeutschland als Kinderbuchillustrator und Autor, eine Tätigkeit, für die ihm etliche Auszeichnungen verliehen wurden.
Heute lebt und arbeitet er als Maler und Bildhauer in der Nähe von Prag und in Stuttgart.
Pokornýs "Ähnliche Welten" überraschen mit surrealen, phantastischen Aquarellen und Holzskulpturen, die reich an Andeutungen und feiner Ironie sind.

Nachlese zur Vernisage am 31. Mai 2014
   
   

● ● ●
Glas und Holz 7.9. - 22.9.2013  
Ragan Arnold: Objekte aus Glas

1982 - 1990 Studium Glasgestaltung und Bildhauerei
1990 - 1992 Aufbaustudium Glasgestaltung
Selbstständig tätig als Bildender Künstler, Glasgestalter, Bildhauer und Fotograf,




   
Johannes Müller: Holzskulpturen

geboren 1940
Schreinerlehre
Architekturstudium
Mitarbeit in Architekturbüros im In-und Ausland, parallel dazu künstlerische Arbeiten, ausgedehnte Reisen beeinflussen sein Denken und sein Werk.




● ● ●

Ausstellung vom 1.- 30. September 2012 in der Barockscheune Oberschöntal

Auszug aus Reden von Bügermeister Michael Balzer und Klaus Dieter Straub

"...Dietmar Kutters Lichtmaschinen sind Maschinen aus Schrott. Er entdeckt in alten, wertlos gewordenen Dingen des Alltags (einem Mixer von BRAUN, alten Kanistern und Schaltelementen) eine versteckte Schönheit, gibt diesen Auslaufmodellen unseres Alltags einen neuen Sinn, lädt diese neu auf und spielt mit den Ebenen von Raum und Zeit und mit verschiedenen Stadien der Vergänglichkeit. Und gleichzeitig haucht er seinen Maschinen neues Leben ein.Da wird Licht erzeugt, Wasser transportiert und manchmal macht ein Maschine auch nur „Klack“ – aber es ist jederzeit höchst spannend, sich der Seele seiner Maschinen anzunähern. Dietmar Kutter kommuniziert und interagiert durch seine Werke mit dem Betrachter. Kunst passiert, wenn die Maschine läuft. Die Werke sprühen vor Esprit, Lebenslust, Ironie und Poesie. Auf einer hintergründigeren Ebene klingt aber auch ein Sinn für Tragikomik sowie Hinter- und Abgründiges an...."
Wenn die Lichtmaschinen neben Phantasie und Ironie sehr viel Technik verwenden, besitzen die meisten seiner Ölgemälde etwas Nächtlich-Metaphysisches. Ihre Spannung bekommen sie durch den Kontrast zwischen der spielerisch-abstrakten Farb- und Formkomposition einerseits und den erfassbaren gegenständlichen Körpern andererseits. Sie erschließen neue, fantastische Welten erinnern. Auffällig sind vor allem die immer wiederkehrenden Augen,  Adern, Wurzeln. Ähnlich wie bei den Lichtmaschinen verbinden Versorgungsschläuche Körper und Dinge, dem Betrachter ist überlassen, ob er darin nährende oder schmarotzende Aktionen sieht. (Straub, gekürzt)